GV der Oberwalliser Gruppe für Umwelt und Verkehr OGUV
Am vergangenen Donnerstag trafen sich die Mitglieder der Oberwalliser Gruppe für Umwelt und Verkehr
(OGUV) zu ihrer 46. Generalversammlung.
Die OGUV blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück, das von vielfältigen Themen geprägt war. Dazu
gehörten unter anderem die Begleitung der Planung der Dichtwand bei der Deponie Gamsenried
Stellungnahmen zum kantonalen Umweltschutzgesetz (kUSG) sowie zum Windpark Grimsel und die
Einspracheverhandlung im Dossier Bahnhof Brig. Darüber hinaus organisierte die OGUV verschiedene
Anlässe. Besonders grossen Anklang fand gegen Jahresende die Veranstaltung zum Thema «Solarstrom
unter Nachbarn teilen».
Im Zentrum der Generalversammlung stand zudem die laufende Petition zum Schutz des Rhonegletschers.
Dessen Gletscherränder sind derzeit mit illegal abgelagerten Abfällen und Tuchresten übersät. Die OGUV
verabschiedete in diesem Zusammenhang eine Resolution, die den Staatsrat zum sofortigen Handeln
auffordert.
Im Anschluss an die Versammlung informierte Referent Moritz Walther, Geschäftsleiter des WW
Oberwallis, über die aktuelle Situation und die Diskussionen rund um die Wasserkraft im Wallis. Er betonte
die bedeutende Rolle der Wasserkraft für die Schweizer Energieversorgung, erläuterte deren Auswirkungen
auf Lebensräume und Biodiversität und stellte die Ergebnisse des «Runden Tisches» vor, an dem sich
Wasserkraftbetreiber und Umweltverbände auf gemeinsame Projekte, Ziele und Lösungsansätze
verständigt haben.
